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Personal Insights

Education NewsCast 121 – Zukunft des Lernens 2021 zwischen New Normal und dem Great Reset?

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In der dieser Ausgabe des SAP Education NewsCast unterhalten wir uns mit Harald Schirmer und Winfried Felser über die Zukunft des Lernens im aktuellen Jahr und vieles mehr.

Jahresauftakt, Glaskugel, Wünsche und Events wie die NextAct

Es ist nicht einfach diesen Talk zusammen zu fassen – schließlich haben wir uns nicht so an die Fragenstruktur gehalten und hatten mehrere Abbrüche und mussten neu Anfangen. Ich fand es dieses mal viel mehr Unterhaltung anstatt Interview – was ich von meiner Seite jedenfalls sehr unterhaltsam und inspirierend fand. Anbei einige meiner Highlights, bevor unten weitere Punkte die wie besprochen haben zusammen gefasst werden.

  • Wenn die Flut zurück geht sieht man wer eine Badehose anhat meinte Harald Schirmer treffend wie Mitarbeiter z.B. ihre Manager nach der Pandemie sehen
  • Lernen muss mehr weg von Knast Ansatz – der Aussage von Christoph kann ich nur zustimmen
  • Mehr Social Learning wagen & Lernen wie bei Hobbys – das stärker intrinsisch motiviert ist fordert Harald Schirmer zwischendurch – speziell das Thema Hobby ist eine super Metapher
  • Weiter strukturiert Lernen aber auch noch wichtig
  • Lernen als Exploration & Exploitation fordert Winfried Felser, mit dem wir spontan im Podcast eine Arbeitsgruppe zu einbindenden hybriden Formaten auch für die NextAct bilden.
  • Regelmäßig Zeit für Lernen reservieren und dies auch umsetzen als Lerner und erlauben als Manager fordert Harald Schirmer.
  • Achtsamkeit, Resilienz, Beziehungen (s. Input von A. Adler) und Wirksamkeit werden Fokusthemen für Harald 2021 sein, für Winfried das “Sowohl als auch”.
  • Von Pilzen 🍄 und ihren Ökosystemen können wir lernen erklärt Winfried – nicht umsonst fliegt das neuste Star Trek Raumschiff mit Sporenantrieb.
  • Christoph wünscht sich mehr hybrides gemischtes Arbeiten- z.B. mit digitalen Whiteboards, live Podcasts ausprobieren,
  • Einbindung und Austausch kann auch strukturiert methodisch ermöglicht werden, nicht nur chaotisch. Das führt zu einer besseren (Lern) Experience – ein Wunsch von meiner Seite.
  • Ich hoffe auch dass wir reflektieren, was wir von der erzwungenen Remote Homeoffice Situation Lernen, beibehalten und weiter verbessern. Trends wie KI, AR & VR und bessere Learning & Employee Experience sowie die Entwicklung der Lern- und Arbeitskultur die eigentlich für 2020 auf der Agenda standen werden sicher auch in 2021 weiter wichtig sein. Und sicher weiter die Themen virtuelles Führen, Förderung von Resilienz und Innovationen für die goldenen 20er.

Anbei der Versuch einige der Diskussionsthemen weiter zusammen zu fassen.

Co-Creation im virtuellen Raum

Der Gedanke von virtuellen Zusammentreffen und Co-Creation ist gar nicht mal so neu. Jedoch sind viele analoge Zusammenarbeit oder Treffen gewöhnt. Machen wir dies digital sollte statt nur einseitiger Kommunikation z.B. über PowerPoint mehr Einbindung & Zusammenarbeit betrieben werden, z.B. über digitale Whiteboards. Dies sollte jedenfalls das Ziel sein um Stress und Zoom Fatigue zu vermeiden und einen besseren Rahmen für  Produktivität und Motivation zu gestalten.

Herausforderungen des Corporate Learning

Fragt man Menschen, ob sie Lernen als wichtig erachten, so werden 99 % diese Frage bejahen. Fragt man dieselbe Gruppe an Menschen, ob sie sich auch die Zeit zum Lernen nehmen, sieht es jedoch ganz anders aus. Oftmals wird behauptet, dass die Tools daran Schuld seien, dass das Lernen nicht so effizient und effektiv funktioniert wie man es gerne hätte. Mal wird das UI, mal die Usability bemängelt. Fakt ist jedoch, dass die meisten Menschen sich gar nicht richtig mit den Tools auseinandersetzen und viel zu früh aufgeben. Es ist notwendig zunächst einmal die Anwendung des Tools zu erlernen, bevor es vollkommen verworfen wird. Außerdem ist es auch wichtig, dass das Management die Mitarbeiter bei diesem Vorhaben unterstützt, indem Zeitslots für solche Aktivitäten freigemacht werden. Denn wer bis zu den Ohren in Meetings steckt, kann auch keine Zeit für Lernen investieren.

Ein begleiteter Weg in die Freiheit

Eine Gefahr ist die Verantwortung fürs Lernen zu stark auf den einzelnen Mitarbeiter zu delegieren. Dabei ist eine solche 180 Grad Wende vielleicht nicht der beste Ansatz. Viele Menschen sind so konditioniert, dass sie genau das ausführen, was ihnen vorgegeben wird. Wenn also auf dem Lernplan steht, dass nach dem ersten Kapitel das zweite Kapitel kommt, werden die meisten Menschen auch damit weitermachen. Winfried Felser wünscht sich hier mehr “sowohl als auch” – statt “entweder oder”.

Eine Möglichkeit ist daher Freiheiten sukzessiv auszunutzen. So kann man sich beispielsweise für einen Kurs einschreiben, nach einer bestimmten Zeitspanne den Trainer auslassen, sich dann vernetzen und schließlich seinen Lernpfad selbst bestimmten – alles Step by Step.

 

Hobby-Lernen und Institutionelles Lernen

Das vordefinierte institutionelle Lernen und das Lernen, wie Menschen es in der Freizeit handhaben, sind relativ unterschiedlich. Das eine ist eine Notwendigkeit in einer bestimmten Situation, während das andere etwas ist, das man aus intrinsischer Motivation heraus macht und gerne tut – oft durch Trial & Error.

Das Ziel wäre es, diese beiden Ansätze mehr miteinander zu kombinieren und eine Mischung aus strukturiertem Lernen und den Formaten des “HobbyLernens” zu erzeugen. Dies hätte auch den Vorteil, dass sich dadurch mehrere Lerntypen ansprechen ließen, da jeder Mensch anders lernt und es keine “one size fits all” Lösung gibt.

Ausführlich findet ihr natürlich alles im Podcast. Wir freuen uns sehr, wenn Ihr den Podcast abonniert, in sozialen Medien teilt und auf Apple Podcast liked! Und natürlich wenn Ihr auch Eure Meinung oder Ideen zum Themen Lernen 2021 teilt.

 

Shownotes & interessante Links:
NextAct
Wikipedia Artikel zu Dale Carnegie
Wikipedia Artikel zu Alfred Adler
Wikipedia Artikel zu Harald Welzer
Blog zum Blick auf unser Podcast-Jahr zum digitalen Lernen in der SAP Community
Blog mit Thomas’ Lieblingspodcasts
Winfried Felser auf LinkedIn
Harald Schirmer auf LinkedIn

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