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Arbeiten mit dem SAP Customer Checkout manager

Der SAP Checkout Manager ist eine einfache Kassen-Backendsoftware für kleinere und mittlere Unternehmen. Als Teil des SAP Customer Checkout Softwarepaketes ist der Manager die zentrale Verwaltung Plattform, um alle relevanten Einstellungen auf die Kassen zu verteilen sowie zugleich alle Verkaufszusammenfassungen zu bündeln.

Fakten zum CCO manager

Der geringe Schulungsaufwand sowie die schnelle Einrichtung des SAP Customer Checkout Manager machen die Installation und Benutzung besonders interessant. Die Einrichtung und Implementierung erfolgt in Deutschland ausschließlich über SAP Partner. Zusätzlich verfügen einige Partner über qualifiziertes Video-Schulungsmaterial, dass zusätzlich zum „schnellen“ Start zur Verfügung steht. Informieren Sie sich bereits beim Aufsetzen über die Erweiterungs- und Anbindungsmöglichkeiten an externe ERP-Systeme.

Die Mindestanforderungen an den CCO manager lauten:

  • Das Betriebssystem kann ein Microsoft Windows 7,8,10 [32 o. 64 Bit] oder ein Windows Server 2012, 2016 sein. Detaillierte Infos erhalten Sie im CCO Manager Handbuch in den Betriebssystemanforderungen
  • CPU Minimum Dual Core Prozessor mit 2 GHz. Aus den Projekterfahrungen empfiehlt sich ein Quad Core Prozessor mit 16 GB RAM. Eine Entscheidung sollte dennoch, je nach Einsatzgebiet (Anzahl Kassen, Anzahl Transaktionsvolumen) getroffen werden.
  • Die Unterstützen Datenbanksysteme lauten Microsoft SQL Server 2012/2014/2016 und SAP HANA 2.0/1.0
  • JAVA VM Version 8 (empfohlen)
  • Google Chrome Webbrowser (für die bessere Auflösung)

CCOm Software zentral ausrollen

Im CCO-Backendserver lassen sich die Softwareversionen und dazugehörige Plug-Ins zentral verwalten. Folgende wichtige Funktionen lassen sich über diese Erweiterung abbilden:

  • Neue Softwareversionen (Feature Packs // Patchlevel // HotFixes)
  • Softwareversionen umhängen (Erklärung siehe unten)
  • Softwareversionen abhängen
  • Löschen von Softwareversionen
  • Kundenindividuelle Plug-Ins lassen sich ebenfalls für die zentrale Softwareverteilung ausrollen
  • Einstellungen für weitere Standard Periphere (Drucker, virtueller Druck, EFT Zahlterminals)

Mit dem Abhängen der Softwareversionen können Sie die Datei vom Server entfernen. Beispielsweise um benötigen Speicherplatz freizugeben oder weil Patchlevel von älteren Versionen nicht mehr benötigt werden. Dieser Schritt kann auch vorgenommen werden, wenn Sie ausgewählte Softwareversionen keiner bestimmten Organisationseinheit (Kassengruppe und Einzelkasse) mehr anhängen möchten.

Eine empfehlenswerte Einstellung ist, die Softwareversion manuell einer Organisationseinheit zuzuordnen. So gewährleisten Sie, dass die ausgewählte Version über die zentrale Softwareverteilung automatisch auf die SAP Kasse ausgerollt wird. Mit dem nächsten Starten der Kasse wird geprüft, ob eine neue Version zur Verfügung steht. Findet die Kasse eine zugeordnete Version oder kundenindividuelle Programmierung, installiert Sie diese automatisch nachdem Sie vorher ein Datensicherungsbackup durchgeführt hat. Eine sichere und angenehmere Variante um neueste Softwareversionen zu verteilen gibt es nicht.

Beispiel der Softwarezuordnung:

  • Root
    • Einzelhandelsgeschäfts = Kassengruppe
      • POS 1 – Innenstadt (Kasse)
      • POS 2 – Bahnhof (Kasse)

Die Zeiten aufwendiger und kostspieliger Softwareupdates sind vorbei. Als einer der weltweit größten Cloud Softwareanbieter, werden legale Anforderungen so direkt auf ihre Kassenlösung überspielt. Ohne den Zeit- und Kostenaufwand von fehlerhaften Updates einzugehen.

Der SAP Customer Checkout Manager prüft zudem, ob einer Organisationseinheit mehrere Softwareversionen zur gleichen Zeit geordnet sind. Ist das der Fall, ist die Zuordnung für den Benutzer nicht durchführbar. Ausnahmen von dieser Regel ist eine spezielle Einschränkung bei unterschiedlichen Versionen zwischen Gruppe und Kasse. Bei Rückfragen können Sie gerne jederzeit in den Kommentaren schreiben.

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1 Comment

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  1. Julian Wehmann

    Moin Tobias,

    Danke für die Fakten und die Links.

    Eine Ergänzung/Erfahrung kann ich beisteuern:

    Ich habe gute Erfahrungen mit einem 64bit Betriebssystem gemacht.

    Bei der Auswahl des RAM würde ich prüfen, welche weiteren Programme noch auf dem Server laufen. Oftmals sind die weiteren Programme entscheidend, der CCOm selber ist kein “Ressourcefresser”.

    Grüße,

    Julian

    (1) 

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