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Der Unterschied zwischen den Komponenten liegt in der Verwendung. Der SAP Customer Checkout Manager ist eine Webanbindung (Browserbasiert) und ermöglicht die zentrale Verwaltung von Artikeln, Benutzer, Gutscheine, Schnellauswahl und weiteren Einstellungsmöglichkeiten. Das SAP Customer Checkout ist eine POS Lösung, die lokal auf einem Windows Rechner installiert werden kann. Sie dient beispielsweise dazu, die Verkaufsvorgänge eines Einzelhandelsgeschäfts abzudecken.

Das SAP Customer Checkout wird mit folgender Unterscheidung veröffentlicht:

  • Releases = Enthalten neue wesentlich Änderungen (z.B. neue Oberfläche oder neue Datenbanken)
  • Service Packs/ Feature Packs = Enthalten neue Funktionen, wie z.B. die Zeiterfassung oder die zentrale Schnellauswahl
  • Patch Level = Enthalten kleine Korrekturen und Fehlerbehebungen

Integration in ERP Systeme

Das SAP Customer Checkout kann grundsätzlich auf zwei verschiedene Arten genutzt werden. Zum einen ist die Anwendung ohne eine Integration gegen ein ERP-System nutzbar. Zum anderen kann Customer Checkout gegen folgende Systeme integriert werden, dazu gehören:

  • SAP Business One (B1i Integration)
    • Hier wird die aktuell Version 9.3 PL05 für die Integration unterstützt (Stand August 2018)
  • SAP ByDesign (SOAP Web-services)
  • SAP Retail ECC (IDOCs)
    • Folgende IDOCs werden unterstützt (WP_PLU02/ WP_PER01/ WPUB/ WPUF)

Bei einer Installation ohne Integration ist der SAP Customer Checkout Manager notwendig. Dabei kann dieser Manager auf einem MS/SQL Server (mindestens 2012), einer SAP HANA Datenbank oder einer Apache-Derby Datenbank installiert werden.

Bei der Verwendung einer SAP HANA oder einer MS SQL Datenbank ist in beiden Fällen eine entsprechende Serverumgebung die Voraussetzung. Eine integrierte Installation und die Anzahl der Kassen (unterschiedliche Standorte) sind der häufigste Grund, sich für eine dieser beiden DB-Technologien zu entscheiden. Als Alternative für Einzelhändel mit einer Kasse bietet sich die dritte Variante, die sogenannte Apache-Derby-Datenbank. Dabei handelt es sich um eine dateibasierte Datenbank, die automatisch vom SAP Customer Checkout Manager angelegt wird.

Beim ersten Start vom Manager werden Sie dazu aufgefordert die Initial-Einstellungen, wie beispielsweise Datenbanktreibertyp; Datenbankschema, Benutzer, Kennwort, usw. einzutragen. Sie können die Initialen Einstellungen jederzeit zurücksetzen, dazu muss die entsprechende Konfigurationsdatei gelöscht werden.

Weitere Details zur Installation vom SAP Customer Checkout Manager, werden in einem anderen Blog-Beitrag beschrieben.

In den neusten Versionen können Sie zukünftig jedes beliebige System an den SAP Customer Checkout Manager anbinden, wie beispielsweise

  • PI-Integration
  • SAP R/3 bzw. S/4 (nur in Kombination mit einem Konnektor)
  • Weitere 3rd-Party Systeme

Eine weitere neue Funktion ist die Aktualisierung über den SAP Customer Checkout Manager. Um die entsprechenden lokalen Anwendungen aktuell zu halten, können Sie die Funktion der zentralen Softwareverteilung nutzen. Über die Kachel Software im Manager können neueste Softwareversionen und individuelle Kundenanpassungen (Plug-Ins) hochgeladen und zentral verwaltet werden. Die Versionen können somit verschiedenen Organisationseinheiten und/oder einzelnen Kasseneinheiten wie beispielsweise einer Testinstanz zugeordnet werden. Bevor diese anschließend auf allen Kassen ausgerollt werden. Die Aktualisierung kann über einen individuellen Cronjob über Nacht eingeplant werden. Die Zeiten von umfangreichen Updates für Ihre Kassen sind passé. Der Vorteil ist, dass Sie regelmäßige Software Aktualisierungen für z.B. gesetzliche Anforderungen erhalten und es stehen Ihnen immer die neuesten Funktionen zur Verfügung.

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