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Wie Auszubildende digitale Kompetenzen im Unterricht erwerben und sich für die betrieblichen Aufgaben heute und in der Zukunft gezielt vorbereiten

Eine Gruppe junger Auszubildender kümmert sich um die Auftragsabwicklung im Vertrieb eines fiktiven Unternehmens: Global Bike Deutschland GmbH, das hochqualitative Fahrräder für die Bereiche Leistungssport und Freizeit herstellt und vertreibt. Andere beschäftigen sich mit der Lagerung von Materialien an verschiedenen Lagerorten und überlegen sich, wie dies durch moderne Unternehmenssoftware abgebildet werden kann. Eine Szene aus dem Berufsschulalltag, wie sie in verschiedenen Regionen Deutschlands zukünftig häufiger zu erleben sein wird.

Die Digitale Transformation verändert unser privates und berufliches Leben grundsätzlich – und sie erfasst alle Branchen und Unternehmensgrößen gleichermaßen. Es herrscht Konsens darüber, dass die digitale Wirtschaft die Zukunft der Arbeit entscheidend beeinflussen wird. Denn: Ein Mangel an qualifizierten Arbeitnehmern mit digitalen Kompetenzen hat negative Folgen für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationen. Gerade in der sehr dynamischen Zeit des digitalen Wandels ist es wichtig, dass Politik und Wirtschaft gemeinsam die bestmögliche Ausbildung der nächsten Generation sicherstellen.

Eine wichtige Rolle spielen dabei die beruflichen Schulen. Wie Baden-Württemberg, so wird künftig auch der Freistaat Bayern auf den Einsatz von Integrierter Unternehmenssoftware (IUS) im Unterricht setzen (SAP4school-IUS). Ein praxisnaher Unterricht wird möglich durch die enge Zusammenarbeit mit dem Walldorfer Softwareunternehmen SAP, dem Marktführer im Bereich Integrierte Unternehmenssoftware (IUS). Das Unternehmen unterstützt Lehrkräfte und Schüler dabei, anhand von praxisorientierten Geschäftsvorfällen erste Erfahrungen mit SAP Software zu sammeln. Ein speziell auf Schulen abgestimmtes Curriculum ist bereits bundesweit an etwa 150 Schulen im Einsatz. Im Mittelpunkt des Unterrichts stehen grundsätzlich immer betriebswirtschaftliche oder technische Prozesse, die mit Hilfe von SAP ERP praxisnah abgebildet werden.

Die von Staatssekretär Georg Eisenreich und Dr. Bernd Welz von SAP SE diese Woche feierlich unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bayerischen Bildungsministerium und SAP SE ist der Auftakt einer Zusammenarbeit von Politk und Wirtschaft mit dem gemeinsamen Ziel einer Förderung der nächsten Generation.

Wenn dieses Beispiel weiterhin Schule macht, wird es den Auszubildenden zukünftig leichter fallen, ihre neu erworbenen digitalen Kompetenzen im beruflichen Alltag effektiv einzusetzen.

Darüber hinaus ist es wichtig, sich mit weiteren technologischen Innovationen vertraut zu machen – dabei sind Industrie 4.0, Augmented Reality und Machine Learning nur einige Beispiele für Innovationen, die Unternehmen in Zukunft entscheidend prägen werden.

Der hier gezeigte Schulterschluss von Politik und Wirtschaft ist wichtig, um die Chancen und Möglichkeiten von zukünftigen Generationen in der digitalen Arbeitswelt zu gewährleisten und auch morgen Teil der Weltspitze beim Thema Innovation zu sein.

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