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Am 11. Oktober fand im schönen Wien das erste Mal das SAP Education Forum Österreich statt.

Knapp 30 Teilnehmer sowie einige SAP Mitarbeiter trafen sich im 8ten Stock in der Lassallestraße. Am Vormittag hörten wir einen Mix von Sichtweisen aus Praxis und aus Sicht der Wissenschaft. Eindrücke mit Bildern finden Sie hinter dem Hashtag #SAPEdForum.

“I have no special talent. I am only passionately curious”. Mit diesem Zitat von A. Einstein begrüßte Mario Moser-Wanek die Gäste auf dem SAP Education Forum. Neugier ist nicht nur für Ihn ein Antreiber für Lernen.

Den Startvortrag hielt Johannes Cruyff, der nach langer Zeit als Education Services Leiter bei Accenture nun CEO der Sparkassenakademie Österreich ist: „Moderne Lernkonzepte in der betrieblichen Praxis“.

Sehr pointiert wies er darauf hin, dass Weiterbildungsprofis nicht blind Modetrends hinterherlaufen sollten. Sei es das 70/20/10 Modell, VR gestützte Weiterbildung oder was auch immer. Ansätze dürfen nicht als Selbstzweck genutzt werden, und sollte immer kritisch hinterfragt werden. Es gilt immer den Kontext zu hinterfragen – und am Ende muss betriebliches Lernangebot hilfreich und relevant sein. Das kann je nach Kontext auch ein pdf Dokument, es muss nicht immer high-end animiert sein.

Danach schilderte er wie die Sparkassenakademie das Konzept des Blended Learnings nutzt, um neue Mitarbeiter auszubilden. Im Methodenmix kam nicht nur Präsenz- und selbstgesteuertes Lernen vor, sondern auch Praxisaufgaben sowie die Arbeit und Bewertung mit einem Lernmentor. All das wäre nicht ohne ein Lernmanagement System wie hier SAP SuccessFactors Learning möglich.

 

Am Schluss bei den Lessons Learned ging er nochmals auf die richtige Methodenwahl (nur das mit eLearning, was eLearning bedarf) und Relevanz & Kontext als Erfolgsfaktoren ein. Die Folien finden Sie hier.

Anschließend stellte Christoph Meier vom Swiss Center for Innovations in Learning (SCIL) an der Uni St. Gallen vor, wie sich der Bereich Weiterbildung & Training digital transformiert – mit vielen Beispielen und Trends. Digitale Kompetenzen werden immer wichtiger. Im SCIL unterscheiden Sie zwischen vier Bereichen: Selbstkompetenz, generische digitale Kompetenzen, Kompetenzen zur Gestaltung der digitalen Transformation, technologische Kompetenzen.  Von SAP gibt es übrigens auch Studien zum Thema Digitale Kompetenzen – anbei ein Best Practice Modell, sowie eine quantitative Studie.

Im Rahmen der digitalen Transformation sollte die Weiterbildung vor allem die Bereiche Leistungsportfolio, Kundenerfahrung, die Ertragsmechanik bzw. das Geschäftsmodell sowie die Rollen, Prozesse & Infrastruktur transformieren. Anbei die Folien incl. vielen Hinweisen und Beispielen. Wir freuen uns, dass auch verschiedene Beispiele von SAP genannt wurden – wie der SAP Learning Hub als Beispiel einer umfassenden digitalen Transformation oder Machine Learning Beispiele bei der teilautomatisierten Erstellung von Lerninhalten.

Christoph Meier ging unter anderem auch auf die Weiterentwicklung des virtuellen Klassenzimmers ein. Ein Beispiel davon ist SAP Live Class – das SAP Education als videogestütztes Tool nutzt. Die lippensynchrone Übertragung trägt hier zu einem Erlebnis bei, das viel näher an das physische Erleben im Präsenztermin herankommt als vorherige Ansätze. Weitere Infos und Demo finden Sie hier.

Martina Köberl-Huber ging dann auf die Elemente eines ganzheitlichen Consulting Ansatzes zur Nutzerbefähigung in SAP Projekten ein. Neben Technologie und Prozessen ist die Benutzerakzeptanz einer der Erfolgsfaktoren bei der Einführung von SAP Software. Mir gefiel v.a. folgende Aussage: Akzeptanz bedeutet nicht, daß man weiß was die Technologie kann – Akzeptanz ist, was die Benutzer tatsächlich mit der Softwarelösung machen. Den Link zu Folien finden Sie hier.

Anschließend durfte ich verschiedene Innovationen von SAP Education vorstellen. Entlang der Entwicklung im Corporate Learning ging es dabei eher um vernetztes Lernen, Bedarfsorientiertes Lernen sowie Smartes Lernen mit Einsatz von Machine Learning.

Sei es die Learning Journeys (Blended Lernpfade zur SAP Qualifikation), Videolernen in SAP Jam oder Gamification im SAP Learning Hub – oder die kontextsensitive Benutzerführung in SAP S/4 HANA via dem SAP Enable Now Webassistenten, mit der Benutzer bedarfsorientiert im System lernen können. Auch wurde das neue videobasierte Klassenzimmer SAP Live Class live vorgestellt. Die lippensynchrone Übertragung trägt hier zu einem Erlebnis bei, das viel näher an das physische Erleben im Präsenztermin herankommt als vorherige Ansätze. Eine Übersicht dieser Innovationen, sowie einiger Prototypen und weiteren Links finden Sie in dieser Präsentation.

Christoph Gerhold von Talentchamp stellte anschließend vor, wie aus reinem Frontaltraining mehr und mehr „Lernerfahrungen“ werden mit verschiedenen Ansätzen. Christoph stellte dabei vor, wie SuccessFactors Learning als LMS dabei helfen kann.  Derzeit gibt es viele neue Herausforderungen im Bereich der Weiterbildung – sei es neue Methoden wie Vernetzung oder Lernen bei der Arbeit stärker einzuführen – oder die Firmen in der digitalen Transformation zu begleiten. Mit einem LMS können u.a. Standardaufgaben wie Compliance Training oder Produktschulungen effizienter getätigt werden – womit dann mehr Zeit für die Umsetzung neuer Konzepte bleibt. Die dann im besten Fall auch wie im Fall SuccessFactors mit dem LMS unterstützt werden. Ein Best Practice ist zum Beispiel social Learning beim Rollout eines LMS gleich mit einzusetzen – zum Beispiel für Vernetzung oder Aufgaben im Curriculum oder für Supportcommunities.

Lucia Stocker stellte danach den SAP Learning Hub vor – das digitale Lernangebot der SAP, mit dem SAP Experten auf alle Lerninhalte, Lerncommunities und optional Schulungssysteme über ein Abo zugreifen können. Somit können SAP Experten sich nicht nur auf Zertifizierungen vorbereiten, sondern auch zu den vielen SAP Innovationen up-to Date bleiben.

Dokumentationen, Testskripts, kontextbasierte Hilfe oder Lerninhalte werden oft noch manuell, mit Word, Screenshots oder anderen einfachen Tools erstellt.  SAP Enable Now (bislang SAP Workforce Performance Builder), ist das Autorentool der SAP, mit dem sich solche Inhalte schnell und effizient erstellen lassen, incl. Assistenten im System – die Lernen bei Bedarf und im Kontext ermöglichen. Lucia Stocker stellte dies in einer Demo vor – einen weiteren Einblick gibt zum Beispiel dieses Video.

Abschließend stellte Rainer Nickel von Dexler noch einige Kundenbeispiele und Templates von SAP Enable Now vor, sowie ein Ansatz zum Health Check für SAP Anwendungen. Speziell die Templates helfen nicht nur bei einer effektiven Erstellung von Lerninhalten – sie verbessern auch die Qualität der Inhalte. Folien finden Sie hier.

 

Mit ca. 40 Teilnehmern war das erste SAP Education Forum ein voller Erfolg, wenn es wie immer auch Verbesserungsbedarf gibt. Gefreut haben wir uns über das positive Feedback. Stellvertretend für die anderen Teilnehmer anbei die Aussage einer Teilnehmerin auf Twitter: SAP Education Forum #Vienna Doch nicht nur #sap Werbung, sondern auch spannender Input zu #Learningtrends und #digitaleTransformation!

Falls Sie Fragen haben zum Forum oder SAP Education bitte senden Sie uns eine Mail oder nutzen sie die Kommentarfunktion unten. Aktuelle Trends und Einblicke rund um Corporate Learning & SAP Learning finden Sie immer auch in unseren Webseminaren. Bis dahin freuen wir uns auf das Forum im nächsten Jahr.

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