Das duale Ausbildungssystem in Deutschland, bei dem die Ausbildungszeit gleichmäßig zwischen der Vermittlung theoretischer Inhalte an beruflichen Schulen sowie praktischen Erfahrungen im Unternehmen aufgeteilt ist, ist nicht nur sehr erfolgreich, sondern findet auch im Ausland zunehmend Nachahmer.  Das Zusammenspiel von Theorie und Praxis ist vor allem deswegen sehr gelungen, weil den Auszubildenden an beruflichen Schulen neben allgemeinbildenden Themen auch konkretes berufsvorbereitendes Wissen in Theorie und Praxis und mit ‚echter‘ betrieblicher Software vermittelt wird. Basis dafür sind sowohl im SAP System implementierte  Modellfirmen, als auch darauf abgestimmte Curricula, die Lehrern eine gute Grundlage bieten, um diese Lerninhalte sinnvoll und spannend zu vermitteln.

Das Land Baden-Württemberg mit dem Landesinstitut für Schulentwicklung und SAP mit dem SAP Young Thinkers Programm unterstützt durch das Universität Competence Center in Magdeburg erarbeiteten ein praxisnahes Curriculum zu SAP ERP speziell für berufliche Schulen, das  seit Herbst 2015 an den ersten Schulen in Baden-Württemberg im Unterricht genutzt wird.

55 berufliche Schulen nutzen inzwischen das SAP4school IUS Curriculum, mit dem SchülerInnen bereits an der Schule eine ‚Anwenderschulung‘  in verschiedenen Geschäftsbereichen wie Logistik oder Vertrieb und künftig auch HR mit  SAP Software durchlaufen.  Zum nächsten Schuljahr wird die Zahl der Schulen auf über 70 steigen.  Auch weitere Bundesländer sind an diesem Erfolgsmodell interessiert, sodass die ersten Schulen auch dort SAP4school IUS eingeführt haben.

Um diese Erfolgsgeschichte gemeinsam zu würdigen, besuchte die Kultusministerin von Baden-Württemberg Frau Dr. Susanne Eisenmann in Begleitung von Herrn Dr. Klein, dem Direktor des Landesinstituts für Schulentwicklung und Vertretern des Projektteams geleitet durch Referatsleiter Herrn Wittemann am 31.03.2017 die SAP in Walldorf, wo sie von SAP Vorstand Luka Mucic sowie SAP Chief Knowledge Officer Dr. Bernd Welz  und SAP Young Thinkers Lead Christiane Bauer herzlich empfangen wurden.

Um diese Erfolgsgeschichte gemeinsam zu würdigen, besuchte die Kultusministerin von Baden-Württemberg Frau Dr. Susanne Eisenmann in Begleitung von Herrn Dr. Klein, dem Direktor des Landesinstituts für Schulentwicklung und Vertretern des Projektteams geleitet durch Referatsleiter Herrn Wittemann am 31.03.2017 die SAP in Walldorf, wo sie von SAP Vorstand Luka Mucic sowie SAP Chief Knowledge Officer Dr. Bernd Welz  und SAP Young Thinkers Lead Christiane Bauer herzlich empfangen wurden.
In gemeinsamer Runde wurde sowohl die Historie der für beide Seiten gewinnbringenden Kooperation als auch und vor allem die Chancen der weiteren Zusammenarbeit  insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Digitalisierung und der sich ergebenden neuen Anforderungen an Schulen diskutiert. Die anregende und lebhafte Diskussion aller Teilnehmenden zum Thema der  Zukunft der Bildung in Baden-Württemberg und Deutschland zeigte einmal mehr die Bedeutung und Brisanz dieses Sujets.

Auch die Zukunft der Kooperationsgruppe bleibt spannend. So entwickeln die Kooperationspartner gemeinsam das Curriculum für die neuen Lernfabriken 4.0 in Baden-Württemberg. Ziel dabei ist es, Nachwuchskräfte auf die Anforderungen der Digitalisierung vorzubereiten. Die Lernfabriken sind dabei Miniaturunternehmen, die im Aufbau und Ausstattung industriellen Automatisierungslösungen gleichen, und in denen die Grundlagen anwendungsnaher Prozesse erlernt werden können.

Beide Kooperationspartner freuen sich angesichts des Erfolgs und der anstehenden Themen auf eine Fortsetzung der Kooperationsvereinbarung und weitere Jahre der guten Kooperation.

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