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Saarbrücken, 14.11.2016

Innerhalb eines Design Thinking Workshops entwickelten gestern Schüler, Lehrer sowie Vertreter vom MBK und LPM aus dem Saarland in heterogenen Gruppen prototypische Konzepte einer Smart School. Die Ergebnisse werden im Rahmen des IT Gipfel diese Woche 16-17 November in Saarbrücken präsentiert.

Der diesjährige nationale IT-Gipfel 2016 findet unter dem Motto „Lernen und Handeln in der digitalen Welt“ statt und somit mit inhaltlichem Themenschwerpunkt Digitale Bildung.

Was bedeutet Digitalisierung für Schulen? Welche Möglichkeiten ergeben sich? Welche Herausforderungen? Wie könnte eine digitale Schule – eine „Smart School“ aussehen? Unterschiedliche Akteure und Involvierte im Umfeld „Schule“ wurden im Vorfeld zum IT Gipfel zu einem Design Thinking Workshop eingeladen um sich mit dieser Fragestellung auseinander zu setzen.

Das Besondere  – die Anwendung der Design Thinking Methode. Warum diese Methode?

Design Thinking basiert auf der Annahme, dass Probleme besser gelöst werden können, wenn Menschen unterschiedlicher Disziplinen zusammenarbeiten. Ziel ist dabei, Lösungen zu finden, die aus Anwendersicht (Nutzersicht) überzeugend sind und die Bedürfnisse und Motivationen von Menschen berücksichtigen. Die Methode orientiert sich an der Arbeit von Designern, die als eine Kombination aus Verstehen, Beobachtung, Ideenfindung, Verfeinerung, Ausführung und Lernen verstanden wird.

Gestern haben somit Schüler, Lehrer und Direktoren der Gesamtschule Bellvue, des Gymnasiums Wendalinum und Gymnasium Ludwig, Vertreter des Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) Saarland sowie des Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland in vier heterogenen Gruppen die Fragestellung „Wie sieht die ‚Smart School‘ der Zukunft aus?“ zusammengearbeitet. Sie sind die unterschiedlichen Phasen durchlaufen (siehe Illustration) und haben zum Schluss ihre Prototypen einer „Smart School“ vorgestellt (siehe Video) mit Ideen von berufsorientierten „Lern-Pilot“-App, individuellen Lern-App, „XY-Lern App“ inkl. Community sowie einem physischen Raum „Smart Space“.



Statements von Teilnehmern
:

„Schule soll Bezug zum Beruf haben. Deshalb haben wir den ‚Lern-Piloten‘ entwickelt.“ erklärt Alex seine Motivation.

„Ich bin es gewöhnt direkt auf den Punkt zu kommen. Design Thinking ist eine kreative Methode welche sich intensiv mit dem Nutzer beschäftigt. “, kommentierte der Schuldirektor Ohlmann des Gymnasiums Wendalinum.

„Design Thinking macht total viel Spaß! Das würde ich gerne wieder machen.“ erzählt Danielle begeistert.

 

Diese Ideen und Prototypen werden am Mittwoch, 16. November der Bildungsministerin Wanka auf dem IT-Gipfel im Rahmen der Eröffnung der ersten „Smart Schools“ vorgestellt. Bitkom stellt zusammen mit der saarländischen Landesregierung und dem Bundesbildungsministerium den Umbau der Gesamtschule Bellevue sowie des Gymnasiums Wendelinum zu „Smart Schools“ vor. Mit Unterstützung von zahlreichen IT-Unternehmen wie Telekom, Samsung, Fujitsu, SAP und Bettermarks werden die Schulen modellhaft mit digitalen Geräten und spezieller Lernsoftware für den Unterricht von morgen ausgestattet. Gleichzeitig wird ein didaktisches Konzept entwickelt, um die Technologie bestmöglich in den Lehrplan zu integrieren und die Lehrer entsprechend weiterzubilden.

Dieser Workshop wurde von SAP Young Thinkers in Kooperation mit der HPI D-School durchgeführt.

Das SAP Young Thinkers Network als Teil des SAP University Alliances Programms ist ein globales Netzwerk mit derzeit ca. 700 Mitgliedsschulen und richtet sich an alle Schularten mit dem Ziel, junge Menschen zu befähigen, die digitale Zukunft aktiv mitzugestalten, indem sie an Themen rund um die IT herangeführt werden. Das SAP Young Thinkers Programm weckt Begeisterung für MINT-Themen mit einem Fokus auf Informatik, Informationstechnologie und allen verwandten Qualifikationen, die für die Digitale Transformation relevant sind.

Weitere interessante Links:  “Bildung trifft Digitalisierung

 

 

 

 

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