Rückblick und Zusammenfassung des Webinars

Zusammen mit Marc Welker von SAP Education und Christoph Gerhold von LearnChamp Consulting führten wir das Webinar am 28.11. durch – das Teil der Reihe zum Thema Lernmanagement war. Mehrere hundert Registrierungen zeigen, dass das Thema sehr relevant ist. Die Einführung im Werbinar begann mit versch. Zahlen:

  • Menschen sind von Geburt an neugierig, und haben auch später ein unersättliches Bedürfnis an Lernen und Wissen. 6 Milliarden Suchanfragen bei  Google täglich 2013 belegen dies – im heutigen Arbeitsalltag reicht die initiale Ausbildung schon lange nicht mehr aus.
  • Trotzdem kämpfen Firmen mit Problemen wie Burnout, mangelndem Engagement oder Boreout.
  • Auch die Oxford Economics Studie zeigt konkreten Handlungsbedarf. Nur 50% der Arbeitnehmer sagen, dass Ihre jetzigen Fähigkeiten die sind, welche sie in 3 Jahren benötigen. Leider bekommen nur 37% die Weiterbildung die sie benötigen. Nur 6% der Mitarbeiter meinen, dass formelle Weiterbildung die Grundlage Ihrer beruflichen Entwicklung ist.
  • Aber Firmen, die Lernen fördern, sind klar besser als ihre Wettbewerber. Studien von Bersin zeigen, dass  Firmen, die Lernen mehr fördern als andere, 37% höhere Mitarbeiter-Produktivität haben oder zu 58% eher vorbereitet sind, zukünftige Markt-Bedarfe zu bedienen.
  • Abteilungen für Bildung und Personalentwicklung schrumpfen – bei zunehmenden Anforderungen wie erhöhtem Bedarf an Compliance Trainings oder Unterstützung informellen Lernens.
  • Kosten und Komplexität steigen: so sind beispielsweise die Kosten für die Entwicklung einer Stunde Lerninhalte im Vergleich zu vorletztem Jahr um 300 $ gestiegen.
  • Alte Konzepte und Systeme sind nicht mehr zukunftsfähig – laut Bersin glauben nur 14% von Personalern, dass Ihre derzeitigen Lern- und Talent-Programme voll auf die Geschäftsziele ausgerichtet sind.
  • Neben Mitarbeiterentwicklung und Talentwicklung müssen zunehmend Compliance- Schulungen sowie die Weiterbildung Externer wie Kunden, Partner oder ausgelagerter Mitarbeiter unterstützt werden

Was bedeutet dies für Personalentwickler und Bildungsprofis in Unternehmen? Sie müssen mehr umsetzen – incl. neuer Konzepte wie soziales,  bedarfsgerechtes und arbeitsplatznahes Lernen. SuccessFactors Learning hilft Ihnen dabei: bestehende Muss-Prozesse & Angebote wo möglich zu optimieren und automatisieren – was wiederum Zeit für die Umsetzung neuer Konzepte freisetzt.

Learning Analytics helfen dabei, den Einfluss auf das Geschäft zu optimieren. Wichtig ist das Testen von Hypothesen wie: Gebe ich einen höheren Anteil der Trainingsausgaben an Betriebsausgaben für spezielle Talentkategorien aus? Oder: wie ist die freiwillige Kündigungsrate von Top Performern pro Bereich im Zeitverlauf? Bilde ich die Qualifikationen aus, in denen ich in x-Jahren eine Knappheit habe? Dies geht weit über althergebrachtes Bildungscontrolling hinaus. Statistik-Profis können zudem die “predictive-Analytics” von SuccessFactors nutzen incl. der Prüfung   statistischer Modelle verschiedener abhängiger und unabhängiger Variablen.

In der Webinar-Aufnahme finden Sie zudem eine kurze Demo, die zeigt, dass Sie im SuccessFactors Learning (zwischen 1994 und 2011 bekannt unter dem Namen Plateau) alle gängigen Trends des Lernens finden: vom sozialen Lernen in Lerncommunities, den mobilen Apps für Smartphones oder Tablets, videobasiertes Lernen incl. dezentrale Videoerstellung, umfangreiche Learning & Workforce Analytics, Gamification bis zur Abbildung oder Integration von MOOCs.

Wir freuen uns, dass neben vielen zufriedenen Kunden auch Analysten wie Gartner, IDC oder Forrester unser Lern-Management System stets als “Leader”  unter allen Wettbewerbern einstufen.

Der SAP Partner LearnChamp Consulting stellte anschließend vor, wie Einführungsprojekte ablaufen – sei es für größere Unternehmen (meist in einer Zeitspanne von 10-12 Wochen) oder für kleinere Unternehmen. Für diese gibt es einen kosteneffizienten Ansatz, der schneller abläuft, da er sich auf Best Practices stützt. Somit kann SuccessFactors Learning auch gut für kleinere Firmen benutzt werden. Das Kundenbeispiel des Dentalunternehmens Ivoclar Vivadent zeigte, dass SuccessFactors auch validiert unter hohen Compliance-Standards eingeführt werden kann – z.B. mit unabhängigen Audits oder weniger Upgradezyklen.

Kurzumfrage

Wer von Ihnen kennt bereits SuccessFactors Learning?

  • 9%:    Ja – wir nutzen es bereits
  • 47%:  Ja – ich kenne es
  • 44%:  Nein – ich kenne es nicht

Dementsprechend fielen auch die Ergebnisse der 2ten Umfrage aus: 10% haben SuccessFactors Learning bereits eingeführt. Wir hoffen natürlich, dass sich diese Zahlen in den nächsten Webinaren ändern :-).

Fragen und Antworten

  • Contenterstellung: Wie erfolgt die Erstellung von unternehmensspezifischen Lerninhalt?
    Das LMS ist hier offen und unterstützt alle gängigen Inhaltsstandards wie SCORM oder AICC und kann gängige Systeme für das virtuelle Klassenzimmer integrieren. In der social Learning Umgebung SAP Jam können einfach Videos von Lerner mit einer integrierten Applikation selbst erstellt werden – auch mobil. Natürlich kann auch das SAP Autorentool Workforce Performance Builder benutzt werden. Daneben bieten wir den “Rundum-sorglos” Content Management Service iContent.
  • Können sie etwas zum Migrationsaufwand/Kosten sagen (Migration LSO zu SF von mehreren Millionen Datensätzen). Solch ein Projekt kann sich ziehen. Es gibt jedoch Beratungspartner, die teilautomatisierte Services dazu anbieten.
  • Compliance: gibt es Standard Interfaces zu Document Management Systemen?
    Hier gibt es die üblichen Integrationsmöglichkeiten in ein LMS – z.B. für SOPs (Verfahrensanweisungen)
  • Haben sie Erfahrung mit der Validierung in der Cloud?
    Ja – dies ist bei Kunden wie Merck erfolgreich im Einsatz – meist im regulierten Umfeld. Wir bieten hier extra Reports wie “Installation Qualification” Reports, neutrale Audits oder reduziertere Release-Updates
  • Geht das Tool auch mit dem Workforce Performance Builder?
    Ja – selbstverständlich – von SCORM bis Integration als Videofiles.
  • Wie werden Trainings als Pflichttraining zugewiesen?
    Dies kann flexibel über sogenannte “Assignment Profile” verteilt werden, wo verschiedene Kriterien einer Zielgruppe bestimmt werden und worauf dann natürlich auch reportet werden kann.
  • Können Sie das zeigen? Selbstverständlich – sehr gerne in individuellen Demos (das Ende des Webinars war leider bereits überschritten 🙂
  • Können ganze Kurse heruntergeladen werden oder nur einzelne Dokumente? -Das kann man einstellen.
  • Lagern die Daten der Cloud in Deutschland/Europa?
    Ja – in St. Leon Rot, sicher eines der modernsten Datencenter Europas – wobei höchste Datenschutzstandards berücksichtigt werden.

Nächstes Jahr haben wir für das erste Quartal schon wieder spannende Webinare geplant. Themen sind dann Gamification, Digitalisierung der Personalentwicklung sowie ein Marktüberblick des technologiegestützten Lernens. Mehr dazu werden Sie dann hier finden.

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